Oskar di Gavazzano


Wurfdatum: 30. September 1998
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Titel: ÖBJS, HR-Ch, ISchCh, HACh, IACh, SLO-Ch. ÖGS
Leistungszeichen: Sp, APoE, APuE, Wa, MRV-CACT-CACIT, NBP-Dachs-CACITuE, SHP-CACT, 2 x VGP-CACITuE
Formwert: intern. V1, JB, CAC-CACIB-BOB

Foto vom  4. 2. 2006

Oskar wurde im Alter von 3 Monaten nach Österreich geholt, als äußerst vielverprechender Welpe
Ungefähr 1 1/2 Monate später erkrankte er an Parvovirose! Eigentlich fast ein Todesurteil für einen Junghund. Er hatte keine Antikörper gegen diese Krankheit gebildet, obwohl er geimpft war und auch die Papiere in Ordnung waren. Schließlich kam er ja von einem seriösen Züchter. Oskar musste in der Universitätsklinik bleiben und wir bangten 2 Wochen lang um sein Leben. Endich kam die erlösende Nachricht “er ist über dem Berg” Er war total abgemagert, bestand eigentlich nur mehr aus Haut und Knochen. Man kann sich das gar nicht vorstellen. Ein Junghund in einem Alter wo die größte Wachstumsphase ist, das Wesen geprägt wird,die Zahnbildung stattfindet. Die Freude über seine baldige Genesung dauerte allerdings nur 1 Tag Dann hieß es plötzlich:”Oskar hat Darmverschluß, eine Folge der überwundenen Krankheit.” Natürlich wusste man, dass er schlimmstenfalls die Operation nicht überleben wird, bzw. ohne Operation zum Tode verurteilt ist.
Für Oskars Familie war jedoch klar. Dieser Hund war so zäh und hat es bis jetzt geschafft, er schafft es auch weiter. Sie hatten recht. Nach dieser Operation erholte sich Oskar schnell und wurde liebevoll aufgepäppelt. Unsere Befürchtungen haben sich Gott sei Dank nicht bestätigt. Es hat sein Wesen nicht gelitten, er hat sich körperlich gut entwickelt und auch seine Zähne sind in Ordnung.

Ein dickes Lob gebührt seinen Besitzern, der Familie Trpin aus Wien, die wirklich alles unternommen hat um dieses kleine Hundeleben zu retten. Es ist nichts von seiner Krankeit zurückgeblieben er ist ein durch und durch gesunder Hund!
Dass er ein schöner Rüde geworden ist, zeigen seine vielen Ausstellungserfolge. Aber auch seine Leistungserfolge können sich sehen lassen. Er hat die kompromisslose Härte bei der Bejagung des Raubwildes und hat schon sehr erfolgreich auf Dachs und Fuchs gearbeitet. Cobold vom Tannenwichtl hat sich in seinem Sohn hervorragend vererbt.


Der nicht einfach zu erreichende Titel ÖGS 2003 (Österr. Gebrauchssieger) wurde anläßlich der Jahreshauptversammlung übergeben.






Ein vielversprechender Welpe im Alter von 3 Monaten

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