Grizzly vom Tannenwichtl

Geburtsdatum: 9. Mai 2000

seine Titel: HACh, ÖKS 02, ÖCh, KS 03, IACh, ÖBS 04, WUT-Ch, ISchCh

Es war nicht geplant, Grizzly zu behalten. Es gab noch Moritz und der duldete keinen zweiten Rüden neben sich. Allerdings wollte ich nach Moritz wieder einen Rüden haben. Grizzly war schon vor der Geburt bestellt. Ich fragte die Leute, ob sie besondere Vorstellungen haben, wie er aussehen soll. Das wurde verneint. Im Alter von 5 Wochen kamen sie dann ihn anzusehen und meinten, er sähe überhaupt nicht aus wie der Vorgänger, also, sie können sich jetzt nicht entschließen. Sie sehen sich noch andere Würfe an und melden sich wieder. Sie meldeten sich auch tatsächlich wieder aber ich habe abgesagt. Ich möchte nicht, dass ein Welpe keine Chance hat eine eigene Persönlichkeit zu sein und immer mit den Vorgängern verglichen wird.
Je länger ich den Kleinen in seiner Entwicklung beobachtete, umso mehr kam ich zur Überzeugung, dass ich es hier mit einem ganz besonderen kleinen Hund zu tun hatte.
In der Zwischenzeit ging es Moritz schlechter (er war 16 Jahre alt) und ich wusste, dass der Zeitpunkt sich von ihm trennen zu müssen nicht mehr allzu fern war. Der Welpe war ja auch schließlich schon im Hause, also belastete Moritz ein “neuer Hund” nicht.
So entschloss ich mich, Grizzly zu behalten. Diese Entscheidung war absolut richtig. Wie sich später dann herausstellte habe ich den Welpen absolut richtig eingeschätzt. Welthundeausstellung 2003, V1, VDH-CAC-Res.Mir als “Rüdenfan” hat es große Freude bereitet ihn aufwachsen zu sehen und ihn an seine späteren Aufgaben behutsam heranzuführen. Seine Leistungen sprechen für sich. Eine öfters gehörte Aussage “einen eigenen Rüden zu halten lohnt sich für einen kleinen Züchter nicht” kann ich absolut nicht nachvollziehen. Steht bei mir doch die Freude an dem Lebewesen an erster Stelle. Wenn ich hier abwägen würde was sich lohnt und was nicht, dann dürfte ich auch keine Zucht betreiben.
Grizzly ist ein hervorragend veranlagter Rüde mit absolut sicherem, ruhigem Wesen und kein Raufer. Seine Frühreife hat er bei der Spurlautprüfung und Anlagenprüfung ober und unter der Erde bereits unter Beweis gestellt.
Auch auf Ausstellungen ist er schon hervorragend bewertet worden. Besondere Freude empfand ich bei der Welthundeausstellung 2003 in Dortmund wo Grizzly in der Gebrauchshundeklasse in Kokurrenz mit 29 Hunden an den 2. Platz gestellt wurde und das von Herrn Werner Walter, der als sehr streng bekannt ist.

Seine Leistungen können sich sehen lassen. In Frankreich, wo besonders hohe Anforderungen bei der Bauarbeit an einen Dackel gestellt werden, hat Grizzly die höchste Bewertung erhalten und darf nun auch den Titel “Französischen Arbeitschampion” tragen.

wer stört von da hinten

Trotz seiner enormen Raubzeugschärfe ist er durch und durch ein Schmusehund

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